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Baustelle Hauptstraße

Als Teil der Bundesstraße 521 wird die Hauptstraße in Düdelsheim werktäglich von rund 15.000 Fahrzeugen passiert. Nun ist eine rund neunmonatige Sanierung notwendig: Sowohl die Fahrbahn, als auch die  Abwasserkanäle müssen erneuert werden. Gleichzeitig werden Glasfaserkabel verlegt. Wir stellen hier unter duedelsheim.de/baustelle fortlaufend aktualisierte Information zu den Bauarbeiten bereit.

Aktuelle Informationen zu den Bauarbeiten

Stand: 15. Februar

  • Die Abeiten in Bauabschnitt 8 zwischen dem Ortseingang und der Einmündung zur Schulstraße sollen am 2. April fortgesetzt werden und werden mehrere Wochen dauern.
  • Die abschließenden Teerarbeiten in Bauabschnitt 6 und 7 (Hauptstraße 49 bis Tankstelle) sollen mit den Teerarbeiten in Bauabschnitt 8 stattfinden.
  • In den Bauabschnitten 1 bis 5 wurde die Hauptstraße bereits fertiggestellt und für den Anliegerverkehr wieder freigegeben.
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Während den Bauphasen ist die Hauptstraße / B521 in Düdelsheim für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Für Anlieger ist Düdelsheim weiterhin erreichbar.

Fragen & Antworten zu den Bauarbeiten

Die Bauarbeiten haben offiziell am 12. April begonnen. Für das Ende der Bauarbeiten wurde ursprünglich der 22. Dezember angegeben. Nun soll sich die Fertigstellung bis April verzögern.

Die Leitung des Bauprojekts haben die Stadtwerke Büdingen inne, die auch bei Fragen von Anliegern zur Verfügung stehen (06042-8807-0 oder info@stadtwerke-buedingen.de). Außerdem wird online informiert. Während die Stadtwerke für die Kanalarbeiten zuständig sind, ist Hessen Mobil für die Sanierung der Straßendecke verantwortlich. Ausführende Baufirma wiederum ist die Fritz Herzog Bauunternehmen AG, Marburg. Sollte es in der Bauphase zu Fragen kommen, können auch die Mitarbeiter vor Ort direkt angesprochen werden.

Laut den Büdinger Stadtwerken kam 2021 von Hessen Mobil die Ankündigung, dass 2023 der Oberbau der Fahrbahn aufgrund des schlechten Zustands der Straße erneuert werden muss. Die an eine Bundesstraße zu stellenden Anforderungen seien nicht mehr erfüllt und es drohe eine Gefährdung, wenn nicht gehandelt wird. Anhand von TV-Kameraaufnahmen haben die Stadtwerke daraufhin den baulichen Zustand der Abwasserrohre überprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Auswechslung ratsam ist. Eine rechnerische Überprüfung mit heutigen Anforderungen ergab außerdem, dass die hydraulische Leistungsfähigkeit nicht überall ausreichend ist – die Rohre sind für die zunehmenden Regenereignisse zu klein.

Von da an wurde laut den Stadtwerken ein gemeinsames Projekt, bestehend aus Kanalbau und Straßenbau, entwickelt. Auf hydraulische Berechnungen, Bodenuntersuchungen und Bestandsaufnahmen folgte die Entscheidung der politischen Gremien, die Gehwege nicht zu erneuern, jedoch werden die Bushaltestellen erneuert. Erneuert werden zudem die seitlichen Zuleitungen von den privaten Grundstücken zum dann neuen Abwasserkanal, allerdings nur im Bereich der Fahrbahn, so die Stadtwerke.

„Für den Fall, dass später Schäden an den Gebäuden entlang der Hauptstraße festgestellt werden, ist im Vorfeld der Bauarbeiten ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt worden“, heißt es aus der Büdinger Thiergartenstraße weiter. So kann überprüft werden, ob ein Schaden schon vorher bestand oder ob er mit der Baustelle in Zusammenhang steht. Begleitend über die gesamte Bauzeit werden außerdem Erschütterungsmessungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Gebäude nicht unzulässig belastet werden.

Die Kanal- und Straßenbauarbeiten sind in acht Bauabschnitte unterteilt. Während der Bauphasen ist die Hauptstraße / B521 in Düdelsheim für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.

Bauabschnitt 1 startet am Kreisverkehr in Höhe Gewerbegebiet Else, der achte und letzte Bauabschnitt geht von der Einmündung Schulstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Lindheim. Die einzelnen Bauphasen entlang der Hauptstraße sind im Plan der Stadtwerke dargestellt. Der Bauabschnitt 1 wird vrs. Mitte Mai fertig.

Sobald ein Bauabschnitt beendet ist, wird die dann zunächst geschotterte Straße wieder befahrbar sein. So soll auch die nahezu durchgehende Erreichbarkeit von Anlieger-Grundstücken, Geschäften und Praxen sichergestellt werden. Die Gehwege, die nicht Bestandteil der Arbeiten sind, werden grundsätzlich begehbar bleiben.

Während der Bauphasen ist die Hauptstraße/ B521 in Düdelsheim für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Hessen Mobil leitet vom Lindheimer Kreuz über Enzheim, Glauberg, Stockheim und Bleichenbach nach Büches um (und umgekehrt).

Innerörtlich wird für Anlieger aus Richtung Lindheim kommend über die „Schulstraße“, die Straße „Zum Seemenbach“ und den „Elsegrund“ umgeleitet (und umgekehrt).

Im achten und letzten Bauabschnitt zwischen dem Ortseingang und der Einmündung zur Schulstraße wird die Hauptstraße voll gesperrt. Für Linienbusse und Einsatzfahrzeuge wird eine innerörtliche Umleitung eingerichtet.

Die Straßen- und Kanalbauarbeiten in der Hauptstraße haben auch Änderungen bei den Buslinien FB-40, -41, -42 und -43 sowie bei den Anruf-Linien-Taxis (ALT) zur Folge: Die Haltestelle Hauptstraße entfällt voraussichtlich bis Mai in beiden Richtungen. Als Ersatzhalt in Richtung Büdingen wird die Haltestelle Schulstraße an der Georg-August-Zinn-Schule angefahren. Für Fahrten in Richtung Altenstadt / Limeshain / Friedberg wurde eine Haltestelle gegenüber der Georg-August-Zinn-Schule in etwa 50 Metern Entfernung eingerichtet (Firma ParfumGroup). Die Verlegung führt zu keinen Änderungen bei den Abfahrtszeiten der Busse.

Im achten und letzten Bauabschnitt ab April 2024 zwischen Ortseingang und der Einmündung zur Schulstraße werden Linienbusse innerörtlich umgeleitet, sodass auch dann keine Einschränkungen bestehen. 

Zudem wurden die Bushaltestellen an der Hauptstraße im Rahmen der Straßensanierung bereits beidseitig barrierefrei umgebaut.

Während für die Straßensanierung keine Gebühren anfallen, müssen Anlieger für die Kanalerneuerung zahlen. Wie viel das im Einzelfall ist, sei laut Stadtwerke-Betriebsleiter Klös schwierig zu kalkulieren und vom Verlauf des Kanals abhängig. Pro laufendem Meter müssten Anlieger mit ca. 600 bis 800 Euro netto rechnen.

Wie die Stadtwerke ankündigten, werden die Mülltonnen teilweise zu Sammelstellen gebracht, die für Müllautos erreichbar sind.